Tourismuseinnahmen!

2011 gaben ausländische Touristen in Österreich um ungefähr 6,74 Mrd. Euro mehr Geld für touristische Leistungen aus als Österreicher im Ausland. Insgesamt verzeichnet die ÖNB-Reiseverkehrsstatistik 2011 etwa 14,27 Mrd. Euro an Ausgaben ausländischer Gäste in Österreich. Das sind um etwa 200 Millionen Euro mehr als noch 2010 (14,03 Mrd. Euro). Noch nicht ganz erreicht wurde der Vorkrisen-Rekordwert von 2008 mit Deviseneinnahmen von 14,68 Mrd. Euro. Im Gegenzug gaben Herr und Frau Österreicher 2011 rund 7,53 Mrd. Euro für Reisen ins Ausland aus. Etwas weniger als 2010, wo noch rund 7,72 Mrd. Euro im Ausland gelandet sind.

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Bank Austria EinkaufsManagerIndex

Noch wächst die Industrie – verliert jedoch erkennbar an Schwung

•            ; Bank Austria EinkaufsManagerIndex im Mai mit 50,2 Punkten noch knapp im Wachstumsbereich, dennoch dritter Rückgang in Folge

•            ; Positiv: Steigende Produktionsleistung schafft seit drei Monaten neue Jobs im Sektor, Beschäftigungsplus von 1,7 Prozent im ersten Quartal

•            ; Aber: Sinkende Nachfrage vor allem aus dem Ausland dämpft Industrieaussichten

•            ; Prognose 2012 von 0,8 Prozent für Österreichs Wirtschaft gesichert

•            ; Verhaltener Ausblick: BIP-Wachstumserwartungen 2013 wegen unsicherer Rahmenbedingungen auf 1,5 Prozent verringert

 

 

Der europäische Gegenwind bläst der heimischen Industrie immer stärker ins Gesicht. Dennoch bleibt der österreichische Produktionssektor weiter auf Wachstumskurs. „Der Bank Austria EinkaufsManagerIndex ist im Mai das dritte Mal in Folge auf aktuell nur noch 50,2 Punkte gesunken. Allerdings blieb der Indikator auch im fünften Monat des Jahres trotz ungünstiger Vorgaben aus dem europäischen Umfeld knapp im Wachstumsbereich von über 50 Punkten“, so Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer. Die Industrieerholung, die um den Jahreswechsel 2011/2012 einsetzte, hat in den vergangenen Monaten kontinuierlich an Rückhalt verloren. „Die Produktionsleistung wurde im Mai noch erhöht, was im Sektor zusätzliche Beschäftigung geschaffen hat. Allerdings sind die Neuaufträge gleichzeitig zurückgegangen, die Auftrags­polster haben abgenommen und die steigende Verunsicherung veranlasst die Betriebe zu einer vorsichtigeren Lagerpolitik“, zählt Bruckbauer die wichtigsten Ergebnisse der monatlichen Befragung der österreichischen Industrieunternehmen auf.

 

Maßgeblich für den Rückgang des Bank Austria EinkaufsManagerIndex im Mai war vor allem die ungünstige Nachfrageentwicklung. „Bereits seit zwei Monaten gehen bei den heimischen Sach­güter­erzeugern weniger Neuaufträge ein. Vor allem das Exportauftragsvolumen hat sich im Mai deutlich verringert. Ein Hinweis, dass der europäische Produktionssektor angesichts der Verunsicherung im Euroraum zunehmend eine abwartende Haltung einnimmt“, meint Bruckbauer.

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Franz Schubert – Kultur

Bronzeabguss der Totenmaske von Franz Schubert (1797–1828) in Atzenbrugg, Niederösterreich. Franz Schubert starb am 19. November 1828. Der Bronzeabguss nach der originalen am Totenbett abgenommenen Gipsmaske wurde 1928 von Carl Rudolf Anton Schubert gefertigt. Seine Tochter überließ die Totenmaske dem Museum.


Foto: Museum Franz Schubert und sein Freundeskreis, Christian Lang

Wie sein Vater anzeigte, „entschlummerte“ Franz Schubert am 19. November 1828 um 3 Uhr „zu einem besseren Leben [...] nach kurzer Krankheit”. Er wurde in dem üblichen Einsiedlergewande, mit einem Lorbeergewinde um die Schläfen, in den Sarg gelegt. Die erste Einsegnung fand in der Kirche St. Joseph in Margareten statt, eine weitere in der Währinger Kalvarienkirche.

Die Maske wurde um 1928 von Carl Rudolf Anton Schubert (1884–1945) Metallgießer in Wien, nach der originalen Gipsmaske, die wahrscheinlich von Josef Alois Dialer (1797–1846) Franz Schubert am Totenbett abgenommen wurde, gefertigt. 1928 war die Gipsmaske im Besitz von Dr. Franz Köhler, der sie von Karl Kundmann, dem Bildhauer des Schubert-Denkmals, bekommen hatte. Das Museum erhielt die Totenmaske von Martha Böhm-Schubert, Tochter des Metallgießers Carl Rudolf Anton Schubert und Urgroßenkelin von Ferdinand Schubert.

Das Museum befindet sich im Schloß Atzenbrugg, einem von 1379 bis zum zweiten Weltkrieg zum Stift Klosterneuburg gehörenden Landschloss. Heute ist es im Besitz der Gemeinde Atzenbrugg. Zu Franz Schuberts Zeit war hier Josef Derffel als Verwalter für das Stift Klosterneuburg tätig, der ein Onkel von Schuberts Freund Franz von Schober war und der Schubert und seine Freunde um 1820 nach Atzenbrugg eingeladen hatte. Schubert selbst hat an diesen Landaufenthalten, wie es sich anhand seiner 1821 komponierten ‚Atzenbrugger Deutsche‘ und mehrerer Bilder seiner Maler-Freunde belegen lässt, in den Jahren zwischen 1820 und 1823 teilgenommen.

Museum Franz Schubert und sein Freundeskreis
Schlossplatz 1
3452 Atzenbrugg
+43/ 2275/ 5234
dietlinde.rakowitz@utanet.at
www.atzenbrugg.at

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Die Klavierspielerin

Die Klavierspielerin ist ein Spielfilm des österreichischen Regisseurs Michael Haneke aus dem Jahr 2001 und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek. Mit 2,5 Millionen Kinobesuchern, davon rund 700.000 in Frankreich, ist der Film die erfolgreichste Produktion mit österreichischer Beteiligung der letzten Jahre. Er wurde als Bestandteil der Edition „Der österreichische Film“ auf DVD veröffentlicht.

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STRABAG Anleihe höchst erfolgreich am Markt platziert

 

Mit der diesjährig fünften, österreichischen Unternehmensanleihe setzt sich die Erfolgsgeschichte der Corporate Bonds heimischer Unternehmer weiter fort. Die STRABAG SE hat ihre zehnte Anleihe für Privatanleger begeben und damit ihre langjährige Emissionsstrategie zur weiteren Verbesserung der Finanzierungsstruktur fortgesetzt. Die 100 Millionen Euro Anleihe war mit einem Ordervolumen von mehr als 400 Millionen Euro und mehr als 100 Einzelinvestoren binnen kürzester Zeit mehrfach überzeichnet. Die hohe Nachfrage stammt mit 65 Prozent abermals aus dem Retail- und Private Banking Bereich. Stark vertreten waren auch Fonds mit 21 Prozent der Orders, danach reihen sich Versicherungen (8 Prozent) und Banken (4 Prozent) ein. Auch geografisch ähnelt das Bild den letzten Emissionen: Der Löwenanteil von 90 Prozent stammt aus dem deutschsprachigen Raum. Österreich verzeichnet 60 Prozent, Deutschland 30 Prozent. Weitere 8 Prozent der Orders kommen aus der Schweiz. Der Preis der Anleihe wurde mit einem Emissionskurs von 101,45 Prozent festgesetzt. Die Bank Austria war Joint-Lead Manager dieser Anleihe. Dieter Hengl, Bank Austria Vorstand Corporate & Investment Banking zum aktuellen Anleihemarkt: „Die Anleihe der STRABAG SE bestätigt abermals die andauernde, große Nachfrage aufseiten der Privatinvestoren. Unsere Deal-Pipeline zeigt, dass bis zum Sommer noch einige weitere heimische Unternehmen die günstige Marktstimmung nutzen werden. Wir steuern auf ein ausgesprochen gutes Anleihe-Jahr hin. In diesem Jahr wurden bereits Anleihen österreichischer Emittenten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro begeben – das sind um zwei Drittel mehr als im Vergleichszeitraum 2011.“

 

STRABAG SE ist mit rund 76.900 Mitarbeitern einer der führenden europäischen Baukonzerne. Über die Kernmärkte Österreich und Deutschland ist STRABAG in allen ost- und süd-osteuropäischen Ländern, in ausgewählten Märkten Westeuropas sowie auf der arabischen Halbinsel über Tochtergesellschaften präsent. STRABAG deckt dabei die gesamte Leistungspalette sowie die Bauwertschöpfungskette ab.

 

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Museum Thurnfels, Tirol

Sensationelle Entdeckung: Der Römische Gott, der fast 2000 Jahre unter der alten Pfarrkirche in Völs lag, zählt in ganz Tirol zu den bedeutendsten und schönsten Funden dieser Art.


Foto: Museum Thurnfels

Bei Renovierungsarbeiten in der alten Pfarrkirche, die heute als Aufbahrungsstätte und für kulturelle Veranstaltungen dient, führten Archäologen des Institutes für Ur- und Frühgeschichte in Innsbruck im Frühjahr 1999 Ausgrabungen durch und machten überraschende Entdeckungen. Knapp unter dem heutigen Fußboden verbergen sich Reste eines spätrömischen Gebäudes etwa des 3. Jahrhunderts. Aus den erhalten gebliebenen Bodenschichten bargen die Ausgräber eine Reihe von Funden, die einen faszinierenden Einblick in den Alltag der ehemaligen Bewohner gestatten.

Der wohl aufsehenerregendste Fund gelang den Archäologen mit der Bergung des Laufgewichts einer römischen Schnellwaage. Dargestellt ist der Gott Bacchus in seiner jugendlichen Form. Er gilt als Gott der Freude und Geselligkeit, der Fruchtbarkeit und des Weines. Das Völser Stück gehört zu den Büstengewichten und stammt aus der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts. Die Öse am Kopf verrät seine Funktion als Waagengewicht. Ihr Gewicht betrug bei der Bergung ca. 1038 g. Der Völser Bacchus ist das zurzeit einzige erhaltene derartige Stück in Nordtirol.

Objektdaten
Material: gegossen aus Bronze und mit Blei gefüllt
Maße: Breite 6,5 cm, Höhe 10,5 cm, Tiefe 4 cm
Fundort: bei Ausgrabungen in der alten barockisierten Pfarrkirche Hl. St. Jodok und Lucia

Museum Thurnfels
Dorfstraße 31
6176 Völs
+43 /512/ 303 111 -21
gemeinde@voels.tirol.gv.at
www.voels.at

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KTM Anleihe bei österreichischen Privatanlegern sehr begehrt

85 Millionen Euro binnen zwei Stunden mehr als zweifach überzeichnet, geringe Stückelung und attraktive Zinsen führen zu dominierender Nachfrage privater Investoren.

Die KTM Power Sports AG hat ihre erste Anleihe für Privatanleger begeben und dabei große Nachfrage am heimischen Markt lukrieren können. Bereits zwei Stunden nach Öffnung des Orderbuches war die Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 85 Millionen Euro mehrfach überzeichnet. Die geringe Stückelung von 500 Euro und der attraktive Zinssatz von 4,375 Prozent auf fünf Jahre Laufzeit wurden von den österreichischen Privatinvestoren sehr positiv aufgenommen. 90 Prozent des gesamten Ordervolumens von mehr als 200 Millionen Euro entfielen auf den Retail- und Private Banking Bereich. Die restlichen zehn Prozent teilen sich auf Banken, Fonds und Versicherungen auf. Auch diese Anleihe war wieder eindeutig von der Nachfrage aus dem Inland geprägt – nur drei Prozent der Orders stammten nicht aus dem Inland (zwei Prozent davon aus Deutschland). Der Preis der Anleihe wurde mit einem Emissionskurs von 101,389 Prozent festgesetzt.

Dieter Hengl, Bank Austria Vorstand Corporate & Investment Banking: „Die Anleihe der KTM ist die dritte österreichische Anleihe für Privatinvestoren dieses Jahr und wie sich zeigt, ist der Appetit privater Anleger an Corporate Bonds ungebrochen. Ich freue mich, dass wir die KTM als Joint Lead-Manager mit unserer Kapitalmarkt-Expertise begleiten konnten. Aufgrund der hohen Marktresonanz rechnen wir noch mit einigen weiteren Anleihen ähnlicher Größenordnung vor dem Sommer.“

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Neuer Stufenzins-Pfandbrief der Bank Austria mit jährlich garantiert steigenden Zinsen

Die Bank Austria bietet für sicherheitsorientierte Anleger ab 2. April 2012 einen neuen 6-jährigen Pfandbrief für Privat- und Firmenkunden an. Mit dem Stufenzins-Pfandbrief sind die Zinsen für die gesamte Laufzeit fixiert und werden jährlich zu einem fixen Termin ausbezahlt. Am Ende der Laufzeit wird der Nennwert des Stufenzins-Pfandbriefes zu 100 % rückbezahlt. Wird der Stufenzins-Pfandbrief über die gesamte Laufzeit gehalten, bringt er eine durchschnittliche Verzinsung von 2,25 Prozent p.a.1)  bezogen auf den Nennwert von 100 %. Der Pfandbrief hat eine Stückelung von 100 Euro. Die Mindestveranlagung beträgt 3.000 Euro. Sollte die Anlegerin bzw. der Anleger das Kapital jedoch vorzeitig benötigen, kann der Stufenzins-Pfandbrief zum jeweils gültigen Marktpreis verkauft werden. Zu beachten ist jedoch, dass der Stufenzins-Pfandbrief während der Laufzeit Kursschwankungen unterliegt und bei einem vorzeitigen Verkauf besteht die Möglichkeit, dass der Anleger bzw. die Anlegerin weniger als den Veranlagungsbetrag zurückerhält. Stufenzins-Pfandbriefe sind mündelsichere Wertpapiere, die einerseits durch ein Sondervermögen, bestehend aus Bank Austria HypothekarDarlehen, Bargeld, Bankguthaben und ausgewählten Anleihen, besichert sind. Dieser sogenannte Deckungsstock wird von einer Treuhänderin bzw. einem Treuhänder überwacht. Andererseits haftet die UniCredit Bank Austria AG mit ihrem gesamten Bankvermögen für die Rückzahlung des Stufenzins-Pfandbriefes.

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Bank Austria Real Invest verkauft Wirtschaftspark Götzis

Der Vorarlberger Wirtschaftspark in Götzis wechselt den Eigentümer. Die Bank Austria Real Invest verkauft die im Vorarlberger Rheintal gelegene multifunktionale Immobilie an die in Dornbirn niedergelassene PRISMA Unternehmensgruppe. Über das Volumen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. „Die PRISMA Unternehmensgruppe ist ein renommiertes Vorarlberger Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Standort- und Regionalentwicklung. Der Vorarlberger Wirtschaftspark soll revitalisiert und in Abstimmung mit der Gemeinde Götzis weiterentwickelt werden. Damit ist die Zukunft des Wirtschaftspark Götzis gesichert, was uns als bisherigem Eigentümer sehr wichtig ist“, sagt Elke Auer, Geschäftsführerin der Bank Austria Real Invest Asset Management über den Verkauf.

Der 1989 gegründete Vorarlberger Wirtschaftspark ist einer der ersten privatwirtschaftlich orga­nisierten Technologie- und Dienstleistungsparks in Österreich. Er ist ein erfolgreiches Beispiel für regionale Wirtschaftsraumentwicklung. Aktuell sind hier mehr als sechzig Betriebe aus dem Technologie- und Dienstleistungssektor angesiedelt. Dazu zählen neben zahlreichen KMUs auch viele renommierte Großbetriebe. Der 22.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassende Standort hat allerdings eine viel weiter zurückreichende Historie: In den 1930er Jahren als Produktionsstätte für einen Textilbetrieb eröffnet, wurde er in mehreren Schritten sukzessive multifunktional ausgebaut. Für die Bank Austria Real Invest stellt die Transaktion nicht nur eine planmäßige Portfolio­abschichtung, sondern auch die erfolgreiche Verwertung einer langjährigen Core-Immobilie dar. Die PRISMA Unternehmensgruppe als neuer Eigentümer will den Vorarlberger Wirtschaftspark gemeinsam mit der Gemeinde Götzis weiterentwickeln, die Substanz revitalisieren und die Nutzung entsprechend den regionalen Bedürfnissen adaptieren.

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Lungau Card

 Mit der neuen LungauCard, die von der Ferienregion Lungau im Sommer 2012 erstmals aufgelegt wird, ist die Urlaubsplanung gleich viel entspannter. Denn mit dieser Vorteilskarte profitieren die Gäste von vielen „All inclusive“ Leistungen und ermäßigten Preisen für Attraktionen und Aktivitäten in der an Naturschönheiten und Kultur so reichen Region zwischen den Niederen Tauern und den Nockbergen.

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