Bank Austria EinkaufsManagerIndex

Noch wächst die Industrie – verliert jedoch erkennbar an Schwung

•            ; Bank Austria EinkaufsManagerIndex im Mai mit 50,2 Punkten noch knapp im Wachstumsbereich, dennoch dritter Rückgang in Folge

•            ; Positiv: Steigende Produktionsleistung schafft seit drei Monaten neue Jobs im Sektor, Beschäftigungsplus von 1,7 Prozent im ersten Quartal

•            ; Aber: Sinkende Nachfrage vor allem aus dem Ausland dämpft Industrieaussichten

•            ; Prognose 2012 von 0,8 Prozent für Österreichs Wirtschaft gesichert

•            ; Verhaltener Ausblick: BIP-Wachstumserwartungen 2013 wegen unsicherer Rahmenbedingungen auf 1,5 Prozent verringert

 

 

Der europäische Gegenwind bläst der heimischen Industrie immer stärker ins Gesicht. Dennoch bleibt der österreichische Produktionssektor weiter auf Wachstumskurs. „Der Bank Austria EinkaufsManagerIndex ist im Mai das dritte Mal in Folge auf aktuell nur noch 50,2 Punkte gesunken. Allerdings blieb der Indikator auch im fünften Monat des Jahres trotz ungünstiger Vorgaben aus dem europäischen Umfeld knapp im Wachstumsbereich von über 50 Punkten“, so Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer. Die Industrieerholung, die um den Jahreswechsel 2011/2012 einsetzte, hat in den vergangenen Monaten kontinuierlich an Rückhalt verloren. „Die Produktionsleistung wurde im Mai noch erhöht, was im Sektor zusätzliche Beschäftigung geschaffen hat. Allerdings sind die Neuaufträge gleichzeitig zurückgegangen, die Auftrags­polster haben abgenommen und die steigende Verunsicherung veranlasst die Betriebe zu einer vorsichtigeren Lagerpolitik“, zählt Bruckbauer die wichtigsten Ergebnisse der monatlichen Befragung der österreichischen Industrieunternehmen auf.

 

Maßgeblich für den Rückgang des Bank Austria EinkaufsManagerIndex im Mai war vor allem die ungünstige Nachfrageentwicklung. „Bereits seit zwei Monaten gehen bei den heimischen Sach­güter­erzeugern weniger Neuaufträge ein. Vor allem das Exportauftragsvolumen hat sich im Mai deutlich verringert. Ein Hinweis, dass der europäische Produktionssektor angesichts der Verunsicherung im Euroraum zunehmend eine abwartende Haltung einnimmt“, meint Bruckbauer.

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