Central Eastern Europe Bankenstudie 2013:

Auf der Suche nach solidem Wachstum bemühen sich CEE-Banken um ausgewogenere Geschäftsmodelle

·         Der Bankensektor in CEE beweist wieder einmal seine Rentabilität. Zwar geben die Umsatzmargen nach, aber sie liegen nach wie vor über westeuropäischem Niveau
·         Bilanzsummen und Kreditvolumina steigen seit 2008 – wenn auch etwas langsamer als vor der Krise und mit Fokus auf inländische Finanzierungsquellen – kontinuierlich an
·         Ausländische Akteure spielen in den lokalen Märkten eine wichtige Rolle und haben in den letzten Jahren die regionalen Beiträge zu den Bilanzsummen ihrer Gruppen gesteigert

Der Bankensektor Zentral- und Osteuropas erweist sich, obwohl er nach wie vor unter dem Einfluss des unsicheren globalen Wirtschaftsumfeldes und der Turbulenzen in der EWU steht, weiterhin als rentabel. Für den Zeitraum 2012 bis 2015 wird mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von 10,9 Prozent gerechnet und die Region dürfte damit eine attraktive und gegenüber Westeuropa nachhaltigere, zweistellige Rentabilität erreichen. So lautet eine der wesentlichen Feststellungen der neuesten CEE Bankenstudie, die die Abteilung CEE Strategic Analysis der UniCredit durchgeführt hat und die insgesamt 17 Länder abdeckt. Die Umsatzmargen in CEE geben zwar nach, sie sind aber trotzdem doppelt so hoch wie in Westeuropa. Kosteneffizienz und Risikomanagement bleiben die entscheidenden Faktoren für das Abschneiden der Banken. Zwischen den CEE-Ländern zeichnen sich deutliche Unterschiede ab, wobei die Türkei und Russland überdurchschnittlich gut performen, während die Rentabilität des Bankensektors auf dem Balkan und in der Ukraine schwach bleiben wird. Die Qualität der Aktiva wird noch zumindest bis 2014 eine Quelle für Risiken bleiben.

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